MitdenkenIhr Erfahrungswissen für Monheim am Rhein

Radverkehr: Start

Antwortabgabe beendet
Kurzbeschreibung
Monheim am Rhein soll lebenswert und klimafreundlich sein. Dazu wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Radverkehrskonzept erstellt. Jetzt zählen Ihre Hinweise und Anregungen: Was ist nötig, damit Sie in unserer Stadt Rad fahren?
Hintergrundinformationen

Radfahren ist gesund, günstig und macht Spaß. Je mehr Menschen aufs Rad steigen und das Auto stehen lassen, desto besser: Dann gibt es weniger Staus, weniger Abgase, dafür bessere Luft und eine höhere
Lebensqualität – und zwar für alle.


Die Stadt Monheim am Rhein macht daher schon sehr viel,
damit die Monheimerinnen und Monheimer Rad fahren: Verbindungswege wurden freigegeben, um Radfahrenden kürzere Wege zu ermöglichen, Poller und Umlaufsperren wurden abgebaut. Nachleuchtende Markierungen bringen mehr Sicherheit im Dunkeln, Tempo-30-Zonen für Autos helfen, Fahrradfahrende in den fließenden Verkehr aufzunehmen. Dazu gab es auch eine Aktion mit speziellen Markierungen auf der Fahrbahn. Im Stadtgebiet stehen 20 Fahrradboxen, auch mit Lademöglichkeit, sowie öffentliche Fahrradpumpen. Ein Fahrradverleihsystem stellt künftig sogar Lastenräder bereit. Und noch in diesem Jahr ist Baustart für den geplanten Radschnellweg.


Und doch ist der Anteil der Radfahrenden in unserer Stadt erschreckend gering: Nur 10 Prozent aller Monheimerinnen und Monheimer fahren
Fahrrad! Etwa 25 Prozent gehen zu Fuß, weniger als 10 Prozent nutzen die
öffentlichen Verkehrsmittel – und tatsächlich jeder und jede Zweite steigt ins
Auto, oft für nur kurze Strecken. Die klimafreundliche, gesunde und spritsparende Alternative auf zwei Rädern dagegen bleibt stehen – im Keller, in der Garage, vor dem Haus. Das soll sich ändern. Daher erstellt die Stadtverwaltung zusammen mit dem Planungsbüro AB Stadtverkehr ein neues Radverkehrskonzept für Monheim am Rhein. Dieses soll unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt und nach Möglichkeit bereits im Frühjahr 2020 vom Stadtrat verabschiedet werden.


An dieser Stelle sind daher Sie gefordert: Sagen Sie uns, was Sie davon abhält, mit dem Fahrrad zu fahren und wie sich das ändern könnte. Dabei geht es uns nicht nur um die Infrastruktur– bauliche Maßnahmen wie abgesenkte Bordsteine sind zwar wichtig, werden aber ohnehin schon überall mitgedacht und umgesetzt, wo es sinnvoll ist. Wir erhoffen uns vielmehr Informationen darüber, was Sie dazu bewegen würde, das Fahrrad etwa zum Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit, für die Strecke zu Freunden und zum Sportverein zu nutzen. Brauchen Sie Schließfächer, um Einkäufe zwischenzulagern? Fehlt es Ihnen an Abstellplätzen – und wenn ja, wo? Ist es Ihnen schlichtweg zu schwer, das Rad immer aus dem Keller zu schleppen? In welchen Situationen nutzen Sie das Rad und in welchen nicht – und warum?


Abschließend werden aus Ihren Beiträgen Erkenntnisse gewonnen und auf dieser Plattform veröffentlicht. Sie sollen als Grundlage für das neue Radverkehrskonzept dienen. Sobald Entscheidungen auf Basis der Erkenntnisse getroffen wurden, informieren wir Sie über den Einfluss Ihres Beitrags, wenn Sie auf der Mitdenken-Plattform Ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben. Viel Spaß beim Mitmachen – gemeinsam für eine fahrradfahrende Stadt!

Wie geht es weiter?

Am 24. Juni 2020 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes beschlossen. Alle Entscheidungen zu den Erkenntnissen aus der Konsultation können Sie hier auf der Plattform nachlesen.

Das vollständige neue Radverkehrskonzept finden Sie hier.

Zusätzlich wurden Hinweise mit Ortsbezug in eine Tabelle aufgenommen, der Sie entnehmen können, inwiefern Ihre Vorschläge eingeflossen sind.