MitdenkenIhr Erfahrungswissen für Monheim am Rhein

Umgestaltung Rheinpromenade: Start

Antwortabgabe beendet
Kurzbeschreibung

Freitreppe, Uferweg, neue Sitzgelegenheiten: Die Monheimer Rheinpromenade und ihr Uferbereich sollen ein Anziehungspunkt zum Spazieren und Verweilen werden. Sagen Sie uns, welche Ideen Sie dafür haben und was Ihnen bei der Umgestaltung wichtig ist.

Hintergrundinformationen

Monheims Rheinpromenade hat in den vergangenen Jahren ihr Gesicht verändert: Durch den neuen Schiffsanleger, die Rheinkiesel, das Hotel und seit Kurzem auch die Skulptur „Leda“ von Markus Lüpertz ist sie schon jetzt ein besonderer Ort. Künftig wird die Rheinpromenade mit dem Geysir im Kreisverkehr und vor allem der Kulturraffinerie K714 zu einem neuen kulturellen wie touristischen Highlight.

Um die Aufenthaltsqualität an dieser zentralen Stelle der Stadt weiter zu erhöhen, soll nun auch das Rheinufer im Bereich der Rheinpromenade umgestaltet und aufgewertet werden. Dafür hat der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr am 28. Mai eine Mehrfachbeauftragung beschlossen: Vier ausgewählte Planungsbüros sollen in den kommenden Monaten landschaftsarchitektonische Entwürfe zu dem Umbau ausarbeiten.

Ziel der Umgestaltung ist, das Ufer erlebbar zu machen und so den Erholungswert des Rheins zu nutzen. Der Rhein als natürliches Gewässer bietet ideale Voraussetzungen, um neue Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen und so insbesondere die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch Gäste zum Verweilen direkt am Wasser einzuladen. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen der neuen Veranstaltungshalle, der Kulturraffinerie K714, und dem Schiffsanleger als Start- und Endpunkt von Ausflügen und anderen Freizeitaktivitäten.

Geplant ist, die Rheinpromenade mit dem Rheinufer zu verbinden. Ein erstes Konzept der Stadtverwaltung sieht dazu eine Freitreppe mit Sitzstufen in der Nähe des Rheinanlegers vor, die über eine Uferrampe erschlossen wird. Ein vorrangig für Spaziergängerinnen und Spaziergänger angelegter Uferweg mit vielen Sitzgelegenheiten führt dann von dort aus am Ufer entlang in Richtung Leda-Statue. Radfahrende hingegen sollen weiterhin den Fahrradweg an der Rheinpromenade nutzen.

Den Planungsbüros ist vorgegeben, diese Punkte in ihren Entwürfen aufzugreifen. Den Aussichtsbalkon vor der Leda können sie ebenfalls in die Umgestaltung einbeziehen. Die Rheinpromenade selbst soll durch den Umbau belebt werden. Das wiederum würde auch die umliegenden Lokalitäten und Betriebe sowie die Alt- und Innenstadt stärken. Die Rheinpromenade wird auch weiterhin als wichtige Nord-Süd-Verbindung dienen. Das Queren für Fußgängerinnen und Fußgänger soll aber erleichtert und die Achtsamkeit der Autofahrenden erhöht werden.

Eine Herausforderung bei der Umgestaltung ist, ein hochwertiges Freiraum- und Gestaltungskonzept zu entwickeln, welches mit den Anforderungen und Vorgaben des Hochwasserschutzes vereinbar ist. So müssen beispielsweise alle Materialien, Beläge und Möblierungen Überflutungen sowie strömendem Wasser standhalten. Auch für eine Bepflanzung des Uferbereichs gelten hinsichtlich der Hochwasserresistenz besondere Kriterien.

Wie geht es weiter?

​Die Ergebnisse dieser Konsultation werden den Planungsbüros zur Einarbeitung in ihre Konzepte übergeben. Die fertigen Entwürfe werden dann voraussichtlich im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einer Bewertung und Empfehlung durch die Stadtverwaltung entscheidet der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr, welcher Entwurf weiterverfolgt wird.

Die Teilnehmenden der Konsultation werden, sofern sie sich auf dieser Plattform mit einer E-Mail-Adresse registriert haben, über den weiteren Verlauf sowie auch den Einfluss ihres Beitrags informiert. Anmelden können sich Monheimerinnen und Monheimer hier auf der Plattform jetzt übrigens auch mit den Zugangsdaten ihres Monheim-Passes.

Viel Spaß beim Mitmachen!